Super Wettkampf-Flair zum 33. Frankenwaldlauf

Über 80 Sportbegeisterte traten zum Lauferlebnis an

Nach einem Jahr Corona-Wettkampf-Zwangspause konnte der Startschuss für den Frankenwaldlauf endlich wieder fallen: Am 23. Juli 2021 starteten insgesamt 83 Läufer und Läuferinnen im Alter von 3 bis 82 Jahren zum 33. Frankenwaldlauf im thüringischen Oßla durch – heftige Straßenbaumaßnahmen inklusive.

Tolle Läuferstimmung trotz Baumaßnahmen in Oßla

Trainingsrückstand und Straßenbauarbeiten mit Absperrungen im Ort waren sicher Ursachen für den leichten Teilnehmerrückgang gegenüber den Vorjahren, in denen bisweilen über hundert Teilnehmer dem Startschuss entgegenfieberten. „Trotz der umfangreichen Straßenabsperrungen im Ort war wieder alles gut vorbereitet und organisiert“, sagt Hartmut Schleicher vom Organisationsteam des Frankenwaldlaufs. „Bereits bei der Begrüßung sorgte ein ‚Alt-ABV‘ für die Verkehrsregelung und Parkeinweisung, danke dafür“, so der Mitorganisator.

Erster Startschuss für den Frankenwaldlauf: 9 Uhr auf den Punkt

Auch die Witterung spielte in diesem Jahr wieder mit und die angekündigten Gewitter blieben aus. Und so konnte pünktlich um 9 Uhr der erste Startschuss zum „Kinder-Gimpel-Lauf“ des Frankenwaldlaufs über 700 Meter durch das Dörfchen fallen. Konzentriert und mit Elan rannten die vielen kleinen Beine um die Medaillen. Beim zweiten Lauf, dem „Gimpel-Juniorlauf“ in Richtung „Grüner See“ über inzwischen 3,5 Kilometer, bestimmten die Schwestern Helena und Amelie Broßmann vom TSV Neustadt das Rennen: Sie lieferten sich ein packendes Familienduell, das schließlich Helena mit einem neuen Rundkurs deutlich für sich entschied – mit einer Bestzeit von 16,34 Minuten.

Mit 82 Jahren ging der älteste Teilnehmer an den Start

Auf den beiden Hauptstrecken holten die Teilnehmer wieder Wertungspunkte in der Thüringer-Läufer-Cup-Serie ein. Während die Streckenführung über die 9 Kilometer kaum verändert wurde, musste der Verlauf der 18 Kilometer über Rennsteig und Wetzstein bei Lehesten neue Wege finden: Regen der vergangenen Wochen und Borkenkäferbefall zwangen die Organisatoren dazu. Der Rundweg „Ski-Loipe“ um den höchsten Berg der Region erwies sich als gute Alternative. Vielleicht auch für die Zukunft? „Den Läuferinnen und Läufern aus hat das jedenfalls zugesagt“, so Organisator Hartmut Schleicher. Auch die AK 80 – also die Altersklasse ab 80 Jahren – war wieder vertreten. Mit seinen 82 Lenzen lief Raimund Krauße noch so manchen Youngstern davon.

9-Kilometer-Strecke: Jüngster Teilnehmer sahnt ab

Auf der 9 Kilometerstrecke gab es bei den Frauen eine Thüringer Wiederholungs-Siegerin: Juliane Bähring vom AC Apolda, die diese Route auch 2019 für sich entschied –mit einer Zeit von 42,50 Minuten – gefolgt von Stefanie Matthäs aus Liebengrün in 48,16 Minuten und Janine Thurau vom TSV Neustadt in 49,21 Minuten. Bei den Männern gewann auf dieser Distanz ein Südthüringer und der jüngste Teilnehmer auf dieser Strecke mit großem Vorsprung: Hannes Hittinger in 34,21 Minuten. Zweiter wurde Roland Wickels vom MaliCrew e. V. in 36,55 Minuten. Platz 3 ging an Patrick Broßmann aus Neustadt mit einer Zeit von 39,15 Minuten.

Den „langen Kanten“ über den Wetzstein (792 Höhenmeter) über 18,2 Kilometer gewann Ronny Dorausch-Seyfarth von den X-Runners aus Jena in 1:17:49 h mit weitem Vorsprung, gefolgt vom 2019er-Sieger Wieland Metzner aus Kaulsdorf in 1:21:27 h und Sascha Bertram vom GutsMuths Rennsteiglaufverein in 1:23:48 h.

Auch fünf schnelle Frauen trauten sich die über 18 Kilometer zu. Es siegte Franziska Schneider (Schleizer Wisente) in 1:30:49 h, vor Sabrina Kolb aus dem fränkischen Stadtsteinach in 1:42:50 h und Nicole Köber in 1:58:57 h. Zu erwähnen sind noch die Lokalmatadoren Christian Drosedo aus Oßla, Alexander Schlick und Günter Grießhammer aus Lehesten, Enrico Schaarschmidt aus Brennersgrün, Matthias Krause und Florian Bergner vom Schieferland-Team – allesamt mit Platzierungen in den Top 20.

Vielen Dank an die Helfer

Den Sponsoren und vielen Helferinnen und Helfern ein herzliches Dankeschön; dem Orts- und Feuerwehrverein Oßla für die kulinarischen Angebote. Auf ein Neues zum dann 34. Frankenwaldlauf am 31. Juli 2022. Alle Ergebnisse und Fotos des 33. Frankenwaldlaufs Oßla unter www.frankenwaldlauf.de.

PRESSEKONTAKT